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Prävention

Präventionsarbeit an der RST

 

Maßnahmen im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention dienen der Entwicklung und Förderung von Einstellungen und Handlungskompetenzen, die die Schüler gegen die Versuchungen von Gewalt und Suchtmitteln stark machen sollen.

Die Gesundheitsförderung gehört ebenso zu einer ganzheitlichen Präventionsarbeit, wie sie im neuen Präventionskonzept des Landes Baden-Württemberg gefordert wird.

Bereits in § 1 des baden-württembergischen Schulgesetzes sind Primärprävention, Sucht- und Gewaltprävention sowie Gesundheitsförderung angesprochen.Vor diesem Hintergrund wird Präventionsarbeit seit vielen Jahren an der RS Trossingen ein hoher Stellenwert beigemessen. Diese „vorausschauende Problemvermeidung“ – vom lateinischen praevenire , also zuvorkommen, verhüten, kann Prävention so am besten übersetzt werden -   hat mit der ganzen Schule zu tun und besteht auch an der Realschule Trossingen aus vielen Facetten:

 Unterrichtssequenzen in einzelnen Fächern oder Fächerverbünden, wie z.B. die Wirkung von Alkohol oder Nikotin und illegalen Suchtmitteln in NWA oder gesunde Ernährung in Mensch und Umwelt, Informationsveranstaltungen,  regelmäßige Lehrer-Fortbildungen und verschiedenste „fest verankerte“ Maßnahmen und Programme dokumentieren eine kontinuierliche Präventionsarbeit an unserer Schule. Präventionsmaßnahmen und – programme müssen über die Ebene der Wissensvermittlung hinausgehen und Verhaltenskompetenzen vermitteln und diese Kompetenzen üben.Trainiert werden kann Konfliktvermeidung an unserer Schule zum Beispiel  in den wöchentlichen Klassenlehrerstunden. So geht es in den Klassenstufen 5 bis 7 um die Förderung sozialer Kompetenzen und eines gewaltfreien Miteinanders sowie um Demokratiepädagogik. Den Rahmen hierfür bilden das Konzept des Karten-Feedback oder des Klassenrats. Hierzu gehört auch das gemeinsame Aufstellen von Klassenregeln in Klasse 5 und 6 und das Arbeiten in kooperativen Lerngruppen.

Seit vielen Jahren gibt es das Schüler-Streitschlichter-Programm an der Schule. In diesem Schulprogramm werden interessierte Schüler/innen befähigt, Streitsituationen von Mitschülern durch mediative Haltungen und Techniken einer Lösung zuzuführen. Ebenso bietet der Schulsanitätsdienst an unserer Schule in den Pausen Mitschülern ihre Hilfe an. Prävention ist als gesamtgesellschaftliche Aufgabe für uns eng mit der Einbeziehung regionaler Partner und Ressourcen verbunden. So nutzen wir für unsere präventive Arbeit jedes Jahr die Kompetenzen außerschulischer Institutionen. In der Klassenstufe 6 gibt es die Programme „Kids online“ der Polizei, das Theater-Pädagogik-Projekt „Q-Rage“ zum Umgang mit Medien und Bausteine zum sozial-emotionalen Lernen.

In Klasse 7 und 8 stehen verschiedenste Maßnahmen der Suchtprävention im Mittelpunkt, vor allem die Suchtrallye für die siebten Klassen an der Fachstelle Sucht in Tuttlingen. Die Veranstaltung bei der Fachstelle Sucht beinhaltet auch einen Informations- und Austausch-Abend für die Eltern.

Regelmäßig finden über die üblichen Klassenelternabende hinaus Informationsveranstaltungen statt, die Eltern animieren sollen, präventiv zu erziehen (z.B. im Umgang mit sozialen Netzwerken).

Realschullehrer Hanspeter Schwarz, der auch als Präventionsbeauftragter im Rahmen des neuen baden-württembergischen Präventionskonzeptes „stark.stärker.WIR“ für das Regierungspräsidium Freiburg arbeitet, bietet regelmäßige schulinterne Lehrerfortbildungen an, vor allem zu den Bereichen Soziales Lernen, Bausteine zur Entwicklung einer Klassengemeinschaft, Arbeit mit Präventions-Programmen und koordiniert bzw. organisiert regionale schulartübergreifende Fortbildungen. So konnten im Schuljahr 13/14 mehrere Kollegen/innen im Projekt „Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein“ weitergebildet werden und das i.d.R. einwöchige Anti-Mobbing-Projekt an der RST in Klassenstufe fünf installiert werden. In diesem Zusammenhang konnte im vergangenen Schuljahr auch eine ganztägige Weiterbildung zum neuen Sek.I – Programm „Faustlos“ – einem Curriculum zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Gewaltprävention – realisiert werden. Mitherausgeber Dr. Andreas Schick leitete diese gewinnbringende Fortbildungsmaßnahme, an der auch Kollegen/innen anderer Schulen teilnahmen.

Für das Schuljahr 14/15 ist der offizielle Einstieg in das neue Präventionskonzept „stark.stärker.WIR“ des Landes Baden-Württemberg geplant, um die präventive Arbeit nachhaltig zu stabilisieren. Die Beratungslehrkraft und die Schulsozialarbeit leisten fachliche Beratung für Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte. Außerdem vermitteln sie bei Schulalltagsproblemen und Konflikten zwischen Schülern untereinander, mit Lehrkräften, sowie auch bei Konfliktkonstellationen, in denen das Elternhaus involviert ist.

Die Schulleitung unterstützt das präventive Arbeiten, indem sie Fortbildungen im präventiven Bereich ermöglicht, auf Veranstaltungen hinweist und Projekte befürwortet.

Die Förderung eines guten Miteinanders durch gemeinsame positive Aktivitäten bei Klassen- und Studienfahrten, im Sportunterricht, bei erlebnispädagogischen Aktivitäten, bei der zweitägigen Ski-und Snowboardausfahrt – um nur einige Beispiele zu nennen – runden das präventive Angebot an der RST ab.

 

Realschule Trossingen
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